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Arbeitsschutzanalyse | Fachkraft für Arbeitssicherheit

 

Unsere Arbeitsschutzanalysen geben Ihnen einen kompetenten und aussagekräftigen Überblick. Damit sichern wir die Gesundheit der Beschäftigten und beraten Sie in allen Aspekten des Arbeitsschutzes. Individuelle Lösungen für Ihre Anliegen sind unsere Stärke.

  • Expressanalysen zur Statusfeststellung
  • Entscheidungsfindung für die Durchführung betriebsspezifischer Arbeitsschutzfeinanalysen
  • Handlungskonzepte zur Umsetzung des Arbeitsschutzgesetzes und Vermeidung von Organisationsverschulden
  • Bewertung von Planungsunterlagen auf Umsetzung arbeitschutzrechtlicher Vorgaben
  • Erstellung von Gefährdungsbeurteilungen für Anlagen, Tätigkeiten, Arbeitsplätze, Arbeitsmittel und Gefahrstoffe, bei Bedarf auch mit Hilfe von IT-Anwendungen (prevention check) nach:
    • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
    • Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
    • Biostoffverordnung (BioStoffV)
    • Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV)
    • Bildschirmarbeitsplatzverordnung (BildscharbV)
    • Baustellenverordnung (BaustellV)
    • Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)
    • Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung (LärmVibrationsArbSchV)
    • Regelwerk der DGUV (Vorschriften, Regeln, und Grundsätze)
  • Beurteilung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz:
    • Durchführung und Auswertung von Screenings mit anonymer Befragung der Mitarbeiter
    • Verwendung von kundenspezifischen Dokumenten auf Basis der Leitfäden der Berufsgenossenschaften und des deutschen Standards des Copenhagen Psychosocial Questionnaire (COPSOQ)
  • Sicherheitstechnische Bewertung von Planungs- und Ausführungsunterlagen
  • Abstimmung mit Behörden zu sicherheitstechnischen Sachverhalten
  • Anfragenverfolgung zur Klärung rechtlicher Fragestellungen

Nach erfolgter Arbeitsschutzanalyse erstellen wir einen gemeinsamen Maßnahmenplan. Als Fachkraft für Arbeitssicherheit erfüllen wir die Leistungen nach Arbeitssicherheitsgesetz (§6 ASiG) umfassend. Leistungen werden nicht formell abgearbeitet sondern gemeinsam und aktiv mit den Beschäftigten gestaltet.

Mit quartalsweisen Vor-Ort-Terminen und regelmäßigen Begehungen sichern wir den engen Kundenkontakt. Neuerungen von Arbeitsverfahren und technologische Änderungen werden direkt ausgetauscht und können somit sicherheitstechnisch bewertet werden.

Im Arbeitsbericht fassen wir die Aktivitäten zusammen. Welche sicherheitsrelevanten Aufgaben noch offen sind und welche Gefährdungen vorliegen erfahren Sie offen transparent.

Unterlagen die wir für Sie erstellen, gehören Ihnen. Sie erhalten alle Dokumente office-kompatibel in bearbeitbarer Form.

Wer ist verantwortlich für den Arbeitsschutz?

Die Verantwortung für den Arbeitsschutz trägt in erster Linie der Unternehmer/ Arbeitgeber. Jeder Beschäftigte ist aber grundsätzlich verpflichtet, sich aktiv am Arbeitsschutz zu beteiligen. Wir kennen beide Seiten und stellen die verbindenden Elemente in unserer Arbeitsschutzberatung in den Vordergrund.

Was ist die gesetzliche Grundlage für den Arbeitsschutz in Unternehmen?

Die Grundlage für den betrieblichen Arbeitsschutz ist das Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG). Es verpflichtet den Arbeitgeber, Gesundheitsgefährdungen am Arbeitsplatz zu beurteilen und über notwendige Schutzmaßnahmen zu entscheiden.

Arbeitsschutzverordnungen konkretisieren das Arbeitsschutzgesetz. So zählen z.B. Vorgaben für

  • für eine sichere Arbeitsstätten- und Arbeitsplatzgestaltung,
  • für einen gesicherten Arbeitsmitteleinsatz,
  • für Lärmschutz,
  • zur arbeitsmedizinischen Vorsorge,
  • zur Lastenhandhabung oder
  • für den Umgang mit Gefahrstoffen und/ oder Biostoffen dazu.

Die technische Sicherheit von Geräten, Produkten und Anlagen, die in Verkehr gebracht werden, regelt das Produktsicherheitsgesetz.

Die rechtlichen Grundlagen im Arbeitsschutz werden hauptsächlich durch Gesetze und Verordnungen auf Bundesebene festgelegt. In der Umsetzung vor Ort ist das jeweilige Landesrecht zwingend zu beachten.

Was zählt zum Arbeitsschutz?

Zusammengefasst steht dies im §2 Absatz 1 des Arbeitsschutzgesetzes – ArbSchG unter den Begriffsbestimmung:

„Maßnahmen des Arbeitsschutzes im Sinne dieses Gesetzes sind Maßnahmen zur Verhütung von Unfällen bei der Arbeit und arbeitsbedingten Gesundheitsgefahren einschließlich Maßnahmen der menschengerechten Gestaltung der Arbeit.“

Welche Arten von Arbeitsschutz gibt es?

Die unterschiedlichen Anforderungen im Arbeitsschutz drücken sich in den unterschiedlichen Arten des Arbeitsschutzes aus. Im Wesentlichen sind das:

  • allgemeiner Arbeitsschutz
    hier geht es um die Grundprinzipien und damit ganz eindeutig um die Gesundheit aller Arbeitnehmer
  • sozialer Arbeitsschutz
    hier werden besonders schützenswerte Personengruppen wie Kinder, Jugendliche, Frauen und Mütter betrachtet aber auch besondere Regelungen zur Arbeitszeit, zum Kündigungsschutz und zu Sozialvorschriften (Lenkzeiten usw.) getroffen
  • technischer Arbeitsschutz mit folgenden Regeln:
    • Umgang mit gefährlichen Stoffen
    • Umgang mit biologischen Stoffen und das Chemikalienrecht
    • die Anlagensicherheit für den Betrieb von Anlagen und Geräten
    • die Produkt- und Anlagensicherheit für das Inverkehrbringen von Produkten
    • zu Baustellen und Arbeitsstätten

Referenzen und zufriedene Kunden - Arbeitsschutzberatung

  • Zweckverband TAWEG, Greiz
  • Zweckverband für Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Eberswalde
  • Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für Städte und Gemeinden des Landkreises Saalfeld-Rudolstadt
  • Hallesche Wasser- und Stadtwirtschaft GmbH
  • Stadt Heidelberg (Tiefbauamt, Gebäudemanagement, Verkehrsmanagement, Vermessungsamt)
  • Stadt Neckargemünd (Bauamt)
  • Wasser- und Abwasserverband Hildburghausen

  • Stadt Heidelberg (Tiefbauamt, Gebäudemanagement, Verkehrsmanagement, Vermessungsamt)
  • Stadt Neckargemünd (Bauamt)
  • Fernwasserversorgung Elbaue Ostharz GmbH, Torgau
  • Thüringer Fernwasserversorgung, Erfurt
  • Wasser- und Abwasserverband Ilmenau
  • Wasser und Abwasserverband Bad Salzungen
  • Zweckverband TAWEG, Greiz
  • ZWAV Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland, Plauen
  • Wasser- und Abwasserzweckverband "Eichsfelder Kessel", Niederorschel
  • Wasser- und Bodenverband „Oberland Calau“, Vetschau OT Raddusch
  • Wasser- und Abwasserverband Westniederlausitz, Doberlug-Kirchhain
  • Stadt Neckargemünd (Bauamt)
  • ZWAV Zweckverband Wasser und Abwasser Vogtland, Plauen
  • Wasser- und Abwasserzweckverband "Eichsfelder Kessel", Niederorschel
  • Wasser- und Bodenverband „Oberland Calau“, Vetschau OT Raddusch
  • Wasser- und Abwasserverband Westniederlausitz, Doberlug-Kirchhain
  • NUWAB Nuthe Wasser und Abwasser GmbH, Luckenwalde

Was versteht man unter technischem Arbeitsschutz?

Alle Aspekte die die Sicherheit der Beschäftigten bei der Arbeit betreffen werden im technischen Arbeitsschutz betrachtet. Zielstellung ist es, arbeitsbedingte Gefahren durch die angewandte Technik zu beseitigen oder zu minimieren.

Was ist der Unterschied zwischen Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit?

Die Arbeitssicherheit ist als Bestandteil des Arbeitsschutzes anzusehen.

Arbeitsschutzregelungen betrachten nicht nur die Arten des Arbeitsschutzes wie oben beschrieben, sondern auch den Gesundheitsschutz wie im Arbeitssicherheitsgesetz – AsiG festgelegt. Der Unternehmer hat demnach alle allgemeinen, sozialen, gesundheitsrelevanten und technischen Aspekte zu berücksichtigen

Wann muss eine Unterweisung erfolgen?

Unterweisungen sind ein wesentliches Element des Arbeitsschutzes. Dies beinhaltet nicht nur die Durchführung, sondern auch die Dokumentation. Entscheidend ist der Zeitpunkt der Unterweisung und deren Veranlassung.

Die Erstunterweisung muss bei Einstellung und vor Arbeitsantritt erfolgen. Bei Veränderungen im Aufgabenbereich und bei Einführung neuer Arbeitsmittel oder Technologien ist ebenfalls eine Erstunterweisung durchzuführen.

Für Wiederholungsunterweisungen sind in einzelnen Sondervorschriften (bspw. DGUV V1 und GefStVO) mindestens jährliche Intervalle vorgeschrieben. Empfehlenswert sind häufigere aber dafür kürzere Unterweisungen. Damit werden die Sensibilität und Aktualität zu betrieblichen Veränderungen sichergestellt.

Aus betriebsorganisatorischer Sicht ist ein Kontrolltermin der durchgeführten Unterweisungen im September anzuraten, damit eine Vollständigkeitsprüfung erfolgen kann. Danach können ggf. Nachschulungen organisiert werden.

Was sind Themen für Arbeitsschutzunterweisungen?

Unterschieden wird zwischen allgemeinen und speziellen Themen zur Unterweisung.

Zu den allgemeinen Unterweisungsthemen zählen:

  • Rechte und Pflichten im Arbeitsschutz
  • Sicherheitskennzeichnung
  • Brandschutz
  • Erste Hilfe und Verhalten bei Unfällen

Zu den speziellen Unterweisungsthemen zählen bspw.:

  • PSA – Persönliche Schutzausrüstung
  • Umgang mit Gefahrstoffen/ Betriebsanweisungen
  • Heben und Tragen von Lasten
  • Umgang mit Maschinen und Anlagen
  • Transport von Gefahrgütern
  • Gefährliche Arbeitsplätze wie Höhenarbeit, Alleinarbeit, Explosionsschutz, Biostoffe usw.

Die Aufzählung kann nicht vollständig sein, da die Inhalte an die Arbeitssituation der Beschäftigten und anhand der Gefährdungssituation anzupassen sind. Es empfiehlt sich Unterweisungspläne zu erarbeiten und vorzugeben. Damit wird auch die Umsetzungskontrolle erleichtert.

Wann brauche ich Betriebsanweisungen?

Betriebsanweisungen sind zwingend vorgeschrieben für:

  • den Umgang mit Gefahrstoffen/ Zubereitungen
  • den Betrieb von Maschinen und technischen Anlagen und
  • den Umgang mit biologischen Arbeitsstoffen

Für die Erstellung einer Betriebsanweisung sind folgende Inhalte relevant:

  1. Anwendungsbereich
  2. Gefahren für Mensch und Umwelt
  3. Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln
  4. Verhalten bei Störungen
  5. Verhalten bei Unfällen, Erste Hilfe
  6. Sachgerechte Entsorgung / Instandhaltung (bei Maschinen / technischen Anlagen)

Wie oft müssen Betriebsanweisungen überprüft werden?

Veränderungen der Betriebsanweisungen ergeben sich in erster Linie aus veränderten Arbeitsbedingungen oder durch aktualisierte Sicherheitsdatenblätter der Hersteller/ Sicherheitshinweise aus Bedienanleitungen.

Eine gesetzliche Pflicht zur wiederkehrenden Aktualisierung ist nicht festgeschrieben. Um den Kontrollpflichten als Unternehmer (auch Mitarbeiter mit übertragenen Unternehmerpflichten) angemessen nachzukommen sind jährliche Stichproben zur Aktualität zu veranlassen. Je nach Gefährdungslage kann dies nicht nur als Stichprobe sondern auch für alle Betriebsanweisungen erfolgen.

Ihre Ansprechpartnerinnen für Arbeitsschutzfragen

Caroline Michel

Projektleiterin

0351/ 500 944 - 66

0170/ 929 348 1

caroline.michel@companybluevis.org